Moskau Inkasso will 40.000 Euro von Partyveranstalter Schmidt

Der Eventveranstalter Manfred Schmidt gerät weiter unter Druck. Nach Informationen der Zeitung "Bild am Sonntag" soll das Unternehmen Moskau Inkasso mehr als 40.000 Euro von Schmidts spanischer Firma Manfred Schmidt Media S.L. eintreiben.



Berlin (dapd). Der Eventveranstalter Manfred Schmidt gerät weiter unter Druck. Nach Informationen der Zeitung "Bild am Sonntag" soll das Unternehmen Moskau Inkasso mehr als 40.000 Euro von Schmidts spanischer Firma Manfred Schmidt Media S.L. eintreiben. Schmidt war im Zuge der Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff in die Schlagzeilen geraten. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt gegen Schmidt wegen Bestechungsverdachts.

Laut Zeitung geht die Geldforderung gegen Schmidts Unternehmen, das seinen Geschäftsbetrieb in Barcelona inzwischen eingestellt hat, auf dessen Rechtsstreit mit einer Berliner PR-Expertin zurück. Am 25. Januar 2011 hatte das Landgericht Berlin Schmidt zur Zahlung von 40.500 Euro plus Zinsen verurteilt.

Obwohl das Urteil rechtskräftig ist, konnte die Geschäftsfrau ihre Forderung nicht durchsetzen. Ihre Ansprüche trat sie inzwischen an einen Mittelsmann ab, der Moskau Inkasso einschaltete.